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Mein EM-Tagebuch (XV): Deutscher Journalismus und Social Media wollen nicht zusammen finden

Gerade lese ich mich so durch meinen Feedreader, da fallen mir zwei Artikel auf: Zum einen berichtet Universalcode von einer Studie, der zu Folge immerhin 45 Prozent der deutschen Journalisten glauben, für den Umgang mit Sozialen Netzwerken gerüstet zu sein. Kurz danach lese ich diesen Text bei Richard Gutjahr: Deutschland liegt weltweit nur auf Platz 18 bei der Zahl der Twitteraccounts. Irgendwas passt hier also nicht zusammen. Und bei der EM-Berichterstattung von ZDF und ARD konnte man mal wieder deutlich sehen, woran es krankt, wenn deutsche Journalisten Soziale Netwerke nutzen. Zwar wird durchaus viel gemacht: Aber der Zuschauer bekommt davon nichts mit.

Dass deutsche Journalisten glauben, für Social Media gut gerüstet zu sein, kann nur damit zusammenhängen, dass sie das wahre Potenzial der Netzwerke noch gar nicht erlebt haben. Sie reden wie jemand, der einen Flugsimulator am PC spielt, und dann behauptet, er sehe sich jetzt gut gerüstet, einen Jumbojet zu fliegen.
Gerade Twitter liegt in Deutschland immer noch unter der relevanten Wahrnehmungsschwelle, obwohl es im Vergleich zu Facebook das journalistisch viel interessantere, lebendigere Netzwerk ist. Doch noch immer istder Umgang damit manchmal erstaunlich unbeholfen. Bestes Beispiel war die tapsige Art, mit der das ZDF während der EM Oliver Kahns Twitter-Account einführte. Zwar diskutierten Sportschau und ZDF eifrig mit den Nutzern im Netz während der Spiele und reagierten auch viel auf Bemerkungen zu der Berichterstattung. Doch nur wenig davon fand Eingang in die TV-Berichterstattung.

Das Twitterteam der Sportschau reagierte zügig, wenn die Sendung kritisiert wurde.

Dass Bela Rethy oder Steffen Simon während der Spiele mal auf den offiziellen Hashtag zu den Matches hinwiesen, kam, soweit ich weiß, nie vor. Und ich habe 25 von 31 Spielen gesehen. Geschweige denn, dass sie selbst twittern würden oder mal einen interessanten Tweet in ihre Kommentierung einbauen würden. Gleiches gilt für die Nachberichterstattung. Wäre es so schwer für Reinhold Beckmann und Mehmet Scholl, ein iPad vor sich hin zu legen, von dem aus sie ein paar interessante Kommentare aus sozialen Netzwerken vorlesen und diskutieren können? Wieso leitet Michael Steinbrecher im Interview nicht mal eine Frage eines Facebook-Nutzers an Jogi Löw weiter? Nichts von alledem, dabei wäre ein Großereignis wie die EM der perfekte Moment gewesen, Soziale Netzwerke (endlich) massentauglich in die Berichterstattung einzubauen.

Der Dialog auf Sozialen Netzwerken ist nur dann bereichernd, wenn die Informationen, den Mehrwert, den Journalisten daraus ziehen, auch ans Publikum weitergeben. Twitter und Facebook sind doch keine in sich geschlossenen Systeme, die man völlig losgelöst von dem Restprogramm eben auch noch bedient. Zur vollen Blüte gelangen sie erst, wenn man das reichhaltige Feedback von dort auch sinnvoll verwertet. Kein Wunder, dass das vorherrschende Urteil über Twitter und Facebook nach wie vor lautet, dass das ja ein ganz netter Zeitvertreib, aber letztlich doch nutzloser Quatsch ist. Evolutionär gesehen klettern wir in Sozialen Netzwerken noch auf Bäumen rum, während andere Länder längst den aufrechten Gang erlernt haben.

Mein EM-Tagebuch (XIV) – 3 neue Fußballweisheiten von der EM 2012

1. Die einzig wahre Turniermannschaft ist Italien.
2. Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen dem Ball hinterher und am Ende gewinnt immer Spanien.
3. Das Spanien von früher heißt jetzt Deutschland.

Mein EM-Tagebuch (XIII) – Spielen wie ein 20-Jähriger: Doping im Fußball lohnt sich doch (IV mit Daniel Drepper)

Dopinggerüchte gehören im Fußball mittlerweile dazu. Bei dieser Euro rankten sie sich um die Ukraine. Im ersten Spiel hatte vor allem der furios aufspielende Schewtschenko die Fachwelt verblüfft. Nach dem Spiel fiel von ihm der verräterische Satz, er fühle sich wie ein 20-Jähriger. Nun wissen wir ja, dass der Jungbrunnen im Sport längst erfunden ist. Es ist alles nur eine Frage der Mittel. Kein Wunder also, dass der Argwohn einiger Journalisten geweckt war. Ins Bild passte da eine mysteriöse Welle von Darmerkrankungen, die mehrere Spieler der Ukraine vor dem Turnier erfasst hatte. Sie deutet womöglich auf den Missbrauch eines Medikaments zur Regenerationsförderung hin; der Mannschaftsarzt der Ukraine war mit einem ähnlichen Fall schon mal aufgefallen. Letztlich blieb es bislang bei Andeutungen und Mutmaßungen, wie so oft im Fußball.

Ein Blog als Rechercheinstrument
Damit sind wir bei Daniel Drepper angelangt. Der Sportjournalist aus Mainz hat vor einiger Zeit das Blog “Fussballdoping.de” gestartet. Daniel ist Mitarbeiter der WAZ-Rechercheredaktion, die sein Blog unterstützt. Es ist ein dickes Brett, das er da bohren will. Denn bislang scheint es, als wäre der Fußball von einer gut imprägnierten Schutzschicht umgeben, an der alle Dopinggerüchte und -anschuldigungen abperlen wie Regentropfen an der Frisur von Christiano Ronaldo. Daniels Hoffnung ist nun, dass sein Blog zur Anlaufstelle für all jene wird, die sich zu dem Thema äußern wollen: Kollegen, Wissenschaftler, aber natürlich hofft er auch auf Insider aus dem Betrieb, ohne deren Hinweise es letztlich nicht gehen wird. Großes Vorbild ist Jens Weinreich, dessen Blog sich zur wichtigsten sportkritischen Plattform in Deutschland entwickelt hat. Dennoch ist es journalistisches Neuland, auf das sich Daniel wagt: Ein öffentliches Blog als Instrument zur investigativen Recherche klingt erst mal wie ein Widerspruch. Daniel glaubt aber an seine Idee: “Es ist ein Langzeitprojekt. Vielleicht dauert es zwei Jahre, vielleicht vier, bis die ersten Durchbrüche gelingen. Wir wollen einfach zeigen, dass wir da jetzt dran bleiben.” Ihm ist es wichtig, überhaupt erst mal eine Diskussionsplattform für das Thema zu schaffen.

Von Bern über Turin nach Nordkorea

Denn dass es ein Thema ist, steht außer Frage. Das geht schon los beim Wunder von Bern, das höchstwahrscheinlich weniger den Schraubstollen von Adi Dassler als den Spritzen des Mannschaftsarztes zu verdanken war. Das geht weiter mit Sprüchen von Peter Neururer über den Einsatz von Captagon in den 80ern (“Die Spieler waren verrückt danach”). Neururer hat das schnell wieder dementiert, aber “ein Dutzend Leute haben es nach ihm bestätigt. Wie viel will man noch?”, sagt Daniel Drepper, der die Berichte von damals für seine Recherchen wieder rausgekramt hat. In den 90ern landet man dann bei Juventus Turin, die in mannschaftlicher Geschlossenheit Epo nahmen. Der Fall ist gerichtsfest. Einer der jüngsten Fälle war schließlich das Doping bei der Frauennationalmannschaft von Nordkorea zur WM 2011, für das
eine dem Metier angemessen bescheuerte Erklärung geliefert wurde, in der ein Blitzschlag und eine Moschuskur eine Rolle spielten.
Und auch um das derzeit erfolgreichste Nationalteam der Welt gibt es Dopinggerüchte. Angeblich hätten die spanischen Spieler Kontakte zum Dopingarzt Eufemanio Fuentes gehabt. Einmal mehr: Nur vage Andeutungen, für die sich in den Fuentes-Akten nach dem Kenntnisstand von Daniel Drepper keine Beweise finden lassen.

Jeder Spieler hat Anreize zu dopen

Wie verhält es sich nun mit einem Turnier wie der Euro? Auf der einen Seite sagt Daniel Drepper: “Die Kontrollen sind für Fußballverhältnisse sehr fortschrittlich.” Auf der anderen Seite sind gerade bei einem großen Turnier die Dopinganreize hoch. Nicht nur für ganze Mannschaften, sondern auch für jeden einzelnen Spieler. Die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Turniere sind die ganz große Bühne, auf der man sich zeigen kann. Hier legen die Spieler die Grundlagen für den nächsten lukrativen Vertrag. Ein junger Spieler, der hier auf sich aufmerksam machen kann, spielt danach vielleicht in einer der großen Ligen. Auch Werbe- und Ausrüsterverträge spielen sicher eine Rolle. “Der finanzielle Druck ist im Fußball sehr viel höher als in anderen Sportarten”, sagt Daniel Drepper. Da mit Doping die entscheidenden Prozente rauszuholen, wäre naheliegend. Des weiteren sind die (konditionellen) Anforderungen eines Turniers hoch, gerade nach einer ohnehin langen Saison; ein harter Trainings- und Wettkampfrhythmus, der seinen Tribut fordert. Das geht in der Grauzone der Schmerzmittel los, die Fußballer inzwischen einzunehmen scheinen wie andere Leute Multivitamintabletten. Über diese gerade noch legalen Praktiken hinaus ist natürlich alles denkbar, was die gut sortierte Dopingapotheke so her gibt.
Wer das Turnier in Polen und der Ukraine aufmerksam verfolgt, wird nicht nur die ukrainischen Salate merkwürdig finden. Man kommt letztlich auch nicht drum herum zu fragen, unter welchen Umständen sich etwa ein Bastian Schweinsteiger derzeit von Spiel zu Spiel schleppt. Wie ein 20-Jähriger sieht der jedenfalls zur Zeit nicht aus. Vielleicht sollte er mal “Scheva” um Rat fragen.

Wer mehr Interesse an dem Thema hat, kann sich hier das Interview anhören, dass ich vor der Euro via Skype mit Daniel geführt habe.

Mein EM-Tagebuch (XII) – Was ziehe ich heute abend nur an?

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Unterwegs gebloggt mit WP 4 Android

Mein EM-Tagebuch (X) – Fall Bendtner: UEFA greift endlich durch gegen Torjubel in Unterhose

100.000 Euro Strafe muss der dänische Stürmer Nicklas Bendtner für das teilweise Entblößen seiner unteren Köperregionen während eines offiziellen Fußballspiels zahlen. Das hat die UEFA entschieden und damit endlich ein klares Zeichen gesetzt. Denn was wie ein Einzelfall aussieht, entwickelt sich zu einem Besorgnis erregenden Trend: Anstatt das Trikot auszuziehen, wofür es bekanntlich Gelb gibt, verleihen immer mehr Fußballer ihrer Erregung über einen soeben erzielten Treffer Ausdruck, indem sie sich teilweise oder sogar ganz ihrer Sporthose entledigen.

Der clevere DäneBendtner ist nicht der Erste, der dieses Schlüpferloch im Regelwerk auszunutzen versteht. Die Fußball- und Trendikone des 21. Jahrhunderts, Christiano Ronaldo, aka CR7, machte zuletzt den Jubel mit quasi geöffnetem Hosenstall salonfähig. Gleich mehrfach entblößte der schöne Christian in der vergangenen Saison nach Fernschuss-Toren seinen erigierten Oberschenkel.

Damals hatten die Sittenwächter des Fußballs es noch versäumt, den unschicklichen Jubel zu sanktionieren; vielleicht, weil der teuerste Fußballer der Welt pikante Sonderrechte genießt?

Womöglich haben die Fußballmächtigen auch erst jetzt die wahren Ausmaße des inflationären Hosenverfalls begriffen. Nicht zuletzt müssen sie sich auch vorwerfen lassen, für den Trend zum Blankziehen mitverantwortlich zu sein. Die Rede ist natürlich vom fußballspielenden Löwen Goleo, der seinerzeit bei der WM 2006 sein freizügiges Unwesen trieb. Überhaupt muss die Weltturnier in Deutschland als Beginn der Bewegung des hosenlosen Spiels gelten. Der erste Nachahmer Goleos sollte schon im Finale in Person  Gennaro Gattusos auftreten. Der frischgebackene Weltmeister lief im Überschwang der Freude zwar mit bedecktem Oberkörper, aber untenrum nur mit einer wenig vorteilhaften, schlabbrigen Baumwollbuchse aus dem Zehnerpack bekleidet durch das Berliner Olympiastadion. Ein denkbar peinlicher Auftritt, über den Italien heute schamhaft schweigt.

Doch inzwischen muss man befürchten, dass die Zahl der Nachahmer größer wird, der unziemliche Goleo-Look auf einmal gesellschaftsfähig wird. Schon sieht man die ersten Kinder auf unseren Bolzplätzen freudig ihre Unterhosen präsentieren, wenn ihnen ein Tor gelingt. Es muss nicht weiter ausgeführt werden, wohin diese Debatte noch führen könnte.

Umso wichtiger, dass die UEFA jetzt endlich reagiert.

Schon Ernst Kuzorra wusste um den Vorteil langer Sporthosen, die man früher allein aus praktischen Erwägungen trug. Unvergessen die gewitzte Antwort des Schalker Originals auf die Frage, warum die langen Beinkleider vorteilhaft waren: “Weil wir so lange Dödel hatten”. Damals gab man eben noch was auf sittliches Auftreten. Heute jedoch scheinen die Spieler jeden Respekt vor dem Zuschauer verloren zu haben. Wenn man jetzt einem Spieler wie Bendtner gegenüber nachsichtig ist, fallen bald auch die letzten Hüllen des guten Anstands und wir sehen Dinge auf dem Fußballplatz, die besser da geblieben wären, wo sie hingehören. Man muss die Spieler hier auch vor sich selbst schützen. Bendtner hatte noch Glück im Unglück, dass ein ungewöhnlich breiter Hosenbund den Blick auf sein Danish Dynamite verstellte. Schließlich ist der Junge erst 24, und wir wissen ja, was in Zeiten los wie diesen los ist, wenn ein peinliches Foto einmal auf Facebook gelandet ist. Dann lieber 100.000 Euro gezahlt und die Lektion gelernt.

Dass hohe Geldstrafen etwas bringen, zeigt im Übrigen das Beispiel Robbie Fowler. Der Stürmer des FC Liverpool “schnupfte” einst nach einem Tor die Torlinie weg wie eine Line Koks. Ein geschmackloser, den Drogenkonsum verherrlichender Scherz, der den Kicker zurecht 60.000 Pfund Strafe kostete. Das Ergebnis: Drogen spielen heute im Fußball keine Rolle mehr, stattdessen werben brave Fußballer für Brotaufstrich und Dosenpfand. Man sieht: So manch exzessiver Torjubel hat schon einen Umdenkprozess eingeleitet. Jetzt muss nur noch ein weißer Fußballer zu heftig jubeln, während sein schwarzer Gegenspieler traurig daneben steht. Dann wird die UEFA sicher reagieren und zu euphorischen Torjubel in Gegenwart andersfarbiger Mitspieler streng sanktionieren.

Mein EM-Tagebuch (IX) – Ich hab’ immer an die Griechen geglaubt

Mein EM-Tagebuch (VIII) – Die Gomez-Show geht weiter

  1. Deutschland steht mit mit einem Bein und drei Zehen im Viertelfinale nach einem insgesamt sehr konzentriert rausgespielten 2:1-Sieg gegen die Niederlande. Mario Gomez goalt weiter, Schweini is back und der Titan twittert. Hier ist mein Storify-Rückblick auf das Match gestern.
  2. Mann des Spiels war natürlich Mario “Doppelpack” Gomez. Auch auf Twitter verstummten seine Kritiker gestern. Die Gomez-Fans hatten Oberwasser.
  3. ullrichsusanne
    Super sympathisch im Interview: Mario Gomez. Richtig so, zeig’s Deinen Kritikern :) #nedger
    Wed, Jun 13 2012 16:58:37
  4. Das beeindruckende an Gomez: Er macht aus sehr wenig sehr viel. Er verhält sich sehr unauffällig und interpretiert seine Stürmer-Rolle nach wie vor klassisch. Das heißt, er sucht nicht so sehr die Bindung zum Spiel wie Klose, fordert und holt nicht so viele Bälle. Er will den Ball nur dann haben, wenn er auch wirklich was damit anfangen kann.
  5. Zwofi
    #Gomez hatte bis zu seiner Auswechslung in der 71. Minute “nur” 26 #Ballkontakte. Sein 2. Tor war der 12. Ballkontakt. So muss das sein!
    Wed, Jun 13 2012 17:02:33
  6. Doch natürlich war Mehmet Scholls herbe Kritik immer noch präsent. Im ZDF-Interview nach dem Spiel hatte Gomez zwar betont, dass er eine solche Motivation nicht nötig habe. Nun denn, so ganz loswerden wird er dieses Thema wohl nicht mehr.
  7. thorstenfirlus
    Ich sage: Ohne Scholls Kritik waer Gomez zu faul gewesen, die 2 Tore zu schiessen. Also – danke Mehmet!
    Thu, Jun 14 2012 03:16:42
  8. Die Holländer waren verständlicherweise weniger erbaut über die Leistung des Stürmers und dürften sich gefragt haben, warum ihre Offensivleute nicht zu solchen Leistungen in der Lage sind. Van Persie machte zwar gestern ein gutes Spiel und traf einmal, auch Sneijder war sehr präsent. Doch direkt vor dem Tor fehlte das letzte Quäntchen, dazu kam noch ein sehr gut aufgelegter Manuel Neuer. Jetzt brauchen sie ausgerechnet unsere Hilfe, um ihre theoretische Chance aufs Weiterkommen noch zu nutzen.
  9. Die Fußballexperten im Web hoben natürlich auch die Leistung des deutschen Mitteldfelds hervor, beziehungsweise wunderten sich wie Michael Cox von Zonal Marking über die schwache Leistung der holländischen Zentrale.
  10. Dass Schweinsteiger wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist, belegen auch diese eindrucksvollen Statistiken, die @MalolFootballclub zusammengestellt hat. “Der wahre Anführer des deutschen Spiels.”
  11. malolfootballcl
    Schweinsteiger s’est comporté en vrai patron du jeu allemand hier: 2 assists, 93% passes réussies (64/69) ! #euro2012 http://pic.twitter.com/qwrOBySr
    Thu, Jun 14 2012 01:19:23
  12. Seinen Notizen nach sah der @Ruhrpoet Sami Khedira sogar noch ein bisschen stärker als den Bayern-Spieler. Oder wie muss man das dicke Kästchen um Khedira deuten? Khedira spielt jedenfalls unglaublich stark, da gebe ich ihm recht. Er ist das perfekte Beispiel dafür, wie sich ein Spieler weiterentwickeln kann, wenn er zu einem Spitzenclub mit einem Spitzentrainer wechselt. Seine Ausstrahlung auf dem Platz ist fantastisch. Der Zeichnung gebe ich einen Extra-Punkt für den sauber eingetragenen Laufweg von Mats Hummels.
  13. ruhrpoet
    Meine Notizen für die Einzelkritik bei @DerWestenSport sahen so aus http://bit.ly/KCnphW #nedger #euro2012 http://twitpic.com/9w42qi
    Wed, Jun 13 2012 17:35:34
  14. Khedira ist sicherlich einer der Gründe dafür, dass Deutschland eine überragende Zweikampf-Statistik aufwies.
  15. OptaFranz
    64.9% – Deutschland gewann gegen Holland 64.9% seiner Zweikämpfe. Dies ist EM-Rekord seit detaillierter Datenerfassung 1980. Stark.
    Wed, Jun 13 2012 17:11:31
  16. Wenn es gestern etwas zu kritisieren gab, war es zum einen die schwache Leistung von Lukas Podolski, der wie schon gegen Portugal blass blieb. Fand auch Christian Nyari von den Bundesliga Fanatics.
  17. Cnyari
    Imagine how good this German side can be in cold weather and without Podolski! :D
    Wed, Jun 13 2012 17:20:18
  18. Ich persönlich hätte es gerne gesehen, wenn Löw ihn in der zweiten Halbzeit durch Schürrle oder Reus ersetzt hätte. Im Interview nach dem Spiel hatte Löw gesagt, dass Deutschland es versäumt habe, nach der 60. Minute, als Holland eigentlich K.O. war, das dritte Tor zu machen. Das lag aber auch an fehlender Torgefahr über die Außen, die Schürrle mit seinen gefährlichen Fernschüssen sicher gebracht hätte. Deshalb sehe ich es ähnlich wie Spielverlagerung.
  19. Spielvrlagerung
    Und zur Klarstellung: Löw ist natürlich kein Verlierer. Nur wie gesagt, Wechsel gehen aus meiner persönlichen Sicht noch besser!
    Wed, Jun 13 2012 16:44:46
  20. Ich bin gespannt, ob Löw zum Dänemark-Spiel reagieren wird. Podolski steht sicherlich ganz oben auf der Streichliste, möglicherweise würde sogar Özil eine Pause gut tun. Das wäre dann die Chance für Schürrle, Reus oder Götze. Die Frage ist nur, wie die mit Mario Gomez harmonieren würden. Definitiv ersetzt werden muss der gelb-gesperrte Jerome Boateng, was wohl Benedikt Höwedes zu seinem ersten Euro-Einsatz verhelfen wird.
  21. Bleibt nur noch der letzte Höhepunkt des Abends: Der erste und bislang einzige Tweet von Olli Kahn. Souverän ein Hashtag verwendet, unsouverän mit drei Ausrufezeichen geschlossen. Da ist noch ein bisschen Luft bis zum “Twitan”.

Mein EM-Tagebuch (VII) – Interview mit Tobias Escher von Spielverlagerung.de

Es ist eine der erstaunlichsten Blog-Karrieren in Deutschland. Erst vor einem Jahr, im Juni 2011, starteten sechs Fußballverrückte das Taktikblog “Spielverlagerung”, angelehnt an das große Vorbild aus England, Zonal Marking von Michael Cox. Nun, ein Jahr später, gehört Spielverlagerung zu den bekanntesten Fußballblogs in Deutschland, ist auch auf Eurosport zu lesen, wird im ZDF einer staunenden Katrin Müller-Hohenstein vorgeführt und ist für den Grimme Online-Award nominiert. Ich hatte ja das Euro-Sonderheft der Blogger schon gewürdigt, nun will ich euch das Blog selbst etwas ausführlicher vorstellen. Da ich über den Grimme Online-Award demnächst hier und an anderer Stelle mehr berichten werde, habe ich mich mit Tobias Escher, einem der Gründer von Spielverlagerung, ausführlich unterhalten. Im Interview erzählt er, wie er zum Taktikblogger wurde, was er von den Fußballkommentatoren im Fernsehen hält und wie viele Fußballspiele er pro Woche guckt. Das Interview entstand kurz nach dem Champions League-Finale und enthält dementsprechend keine aktuellen Fragen zur Euro. Und jetzt viel Spaß beim Lesen.

Sportstudent Tobias Escher (24) ist einer der Köpfe von Spielverlagerung.de Foto: TE

Hallo Tobias, erzähl doch mal, was bei Dir dazu geführt, dass Du dich intensiv für Fußball-Taktik interessiert hast?
Wie bei vielen in Deutschland, die sich dafür interessieren, hat es mit Christoph Biermann angefangen, der einige Bücher zu dem Thema veröffentlicht hat. Dazu kam Jürgen Klopp, der als Experte beim ZDF während der WM 2006 erstmals Fußballtaktisches im Fernsehen analysiert hat. Und dann habe ich beim Fußballgucken immer mehr drauf geachtet. Richtig los ging es dann 2010 mit dem Buch von Jonathan Wilson, “Revolution auf dem Rasen”, und mit Zonal Marking, dem Blog von Michael Cox. Das wollte ich dann unbedingt auf Deutsch anbieten. Zeitgleich haben andere Leute mit ähnlichen Blogs gestartet. Schließlich haben wir überlegt, dass es doch gut wäre, das alles auf einer Seite zu bündeln. So kam es zu Spielverlagerung.de.

Warum boomt die Taktik-Analyse im Internet so?
Ich glaube, es gibt einen kleinen Teil von Fußballfans, die sich für das Thema wirklich interessieren, die sehr viel Fußball gucken, denen die Fußballberichterstattung im Mainstream aber zu seicht ist. Die wollen tiefer in die Materie rein. Und das können sie auf unserer Seite. Fußball wird immer wichtiger, deshalb wird das Thema Taktik auch immer wichtiger.

Sicher spielt auch die immer einfachere Verfügbarkeit von Daten und Statistiken eine Rolle, oder?
Natürlich, das trägt dazu bei. Die Leute hören und sehen immer mehr Daten im Fernsehen und fragen sich dann, wie man die interpretieren kann. Manchmal steht ja zum Beispiel oben in der Ecke nur “Ballbesitz”, aber es wird nichts dazu gesagt. Wir versuchen ja auch immer Zahlen zu benutzen so gut es geht.

Wenn ein Fußballkommentator so eine Zahl wie Ballbesitz benutzt, leitet er daraus oft automatisch ab: Mehr Ballbesitz gleich die bessere, die dominantere Mannschaft. Ärgert dich das oberflächliche Niveau der Berichterstattung oder hörst du dann einfach weg?
Das ärgert mich nicht so sehr. In dem Sinne finde ich Vieles auch nicht schlecht. TV-Kommentatoren machen es halt für ein größeres Publikum. Ich glaube schon, dass viele Kommentatoren das Wissen über Taktik haben, es aber nicht einsetzen. Ich weiß auch von vielen Kommentatoren, dass die unser Blog lesen und das auch alles verstehen. Es ist nicht so, dass wir da irgendwie einen großen Vorsprung haben. Dadurch, dass wir nur ein gewisses Nischenpublikum ansprechen, können wir natürlich sehr viel mehr ins Detail gehen.

Glaubst du also, dass eure Form der Berichterstattung für ein normales Fernsehpublikum oder den Zeitungsleser nicht interessant wäre, dass er dann abschalten würde oder den Artikel nicht lesen würde?
Jein. Einerseits ja, natürlich, wenn man anfängt, wie wir über polyvalente Dreiecksbildung der Mittelfeldspieler zu sprechen. Andererseits würde ich mir gerade in der Zeitung mehr wünschen als den normalen Spielbericht. Nimm zum Beispiel das Champions-League-Finale: Da braucht eigentlich niemand mehr eine Zusammenfassung des Spiels, weil jeder, der sich dafür interessiert, es auch gesehen hat. Da würde ich mir mehr Analyse wünschen. Das muss ja gar nicht so tiefgehend sein. Wenn ich für ein Medium wie die 11-Freunde schreibe, habe ich auch ein rigoroses 3000-Zeichenlimit und bekomme trotzdem eine vernünftige Analyse hin.

Hast du ein Beispiel, wie das Aussehen könnte?
Beim Champions-League-Finale wurde zum Beispiel sehr wenig darüber gesprochen, was genau zu der Niederlage der Bayern geführt hat. Man hätte zum Beispiel mal genau den Eckball, der zum Gegentor geführt hat, analysieren können. Das hat keiner der beiden übertragenden Fernsehsender gemacht. Da waren aber einige taktische Fehler drin, die man dann hätte näher  beleuchten können.

Wenn man über Fußball redet, ist der Stammtisch nicht weit. Da wird dann über “fehlenden Biss” geredet oder, “dass die Einstellung nicht gestimmt hätte”. Reicht dir das manchmal als Erklärung auch aus oder ist es eben genau das nicht?
Ich finde das insofern schwierig, weil das im Gegensatz zu Taktik meist nicht nachprüfbar ist. Bei der Taktikanalyse kannst du eine Szene genau beobachten oder eine Statistik nehmen, die dieses oder jenes aussagt. Das ist auch nicht immer objektiv, aber es ist zumindest intersubjektiv. Wenn ich sage, “Die haben einen schlechten Tag gehabt”, kannst du das nicht wirklich überprüfen. Ich finde solche Aussagen auch interessant, wenn man es wirklich überprüfen kann. Bei den Bayern gab es nach dem Finale zum Beispiel die Aussage, dass niemand Elfmeter schießen wollte. Das ist dann schon ein klares Zeichen, dass es auch psychisch nicht gestimmt hat. Aber grundsätzlich sage ich, dass man sich auf das konzentrieren sollte, was man wirklich sieht.

Gehören Kommentatoren-Sprüche wie, “Die müssen jetzt mehr beißen, Gras fressen, etc.” für dich zum Sport dazu oder sagst du: “Nein! Das hat der Sportjournalismus nicht mehr nötig, wir haben die Möglichkeit, den Sport anders zu analysieren.”?
Solche Sprüche braucht es eigentlich nicht mehr. Aber die sind natürlich sehr mit unserem Bild von Fußball verbunden. Theoretisch könnte man sehr viel mehr analytisch machen und die meisten dieser Plattitüden rausstreichen. Mein Lieblingsspruch ist “Die Laufen zu wenig, da ist zu wenig Bewegung im Spiel”. Das deckt sich, behaupte ich, in zwei Drittel der Fälle nicht mit der Statistik der gelaufenen Kilometer. Und da würde ich mir wünschen, dass man erst mal auf die Statistik guckt, anstatt einfach so einen Satz rauszuhauen.

Ist eure Art der Analyse auch erst durch Trainer wie Tuchel, Klopp, Guardiola möglich geworden, die Fußballtaktik ganz anders als die Generation der Udo Latteks angehen?
Es macht die Arbeit zumindest einfacher. Gerade Klopp und Guardiola sind sehr gute Beispiele, weil die sehr detailreich arbeiten. Da kann man davon ausgehen, dass das, was man auf dem Platz sieht, in 90 Prozent der Fälle kein Zufall ist, weil die sich wirklich mit Geschichten beschäftigen wie: Wie muss der eigene Außenverteidiger in Relation zum Stürmer stehen? Vor 20 Jahren hatte man noch Trainer, die vor dem Spiel gar keine Taktikbesprechung gemacht haben.

Viele Leute stellen sich Fußball immer noch nach dem Beckenbauerschen Motto “Geht’s raus und spielt Fußball” vor. Ist Fußball so einfach?
Nur auf den ersten Blick kommt das so rüber, weil die Regeln von Fußball so einfach sind. Außer der Abseitsregel gibt es eigentlich keine komplizierte Regel im Fußball. Aber rein logisch betrachtet, ist das ganz anders. Bei keiner anderen Mannschaftssportart kann man sich so frei im Raum bewegen wie beim Fußball. American Football ist im Grunde nichts anderes als eine sich endlos wiederholende Standardsituation, beim Handball ist das Feld viel kleiner. Dadurch sind diese Sportarten sehr viel abgesteckter als Fußball, bei dem es unendlich viele Variationsmöglichkeiten auf dem Platz gibt. Deshalb ist es eigentlich ein ultrakomplexer Sport.

Was qualifiziert dann ausgerechnet ein paar Studenten ohne Profi- oder Trainererfahrung dazu, diesen Sport erklären zu können?
Naja, vieles ist ja einfach zu beobachten, zum Beispiel Abstände von Abwehrreihen. Und da muss man sich einfach viel Erfahrung holen, indem man viel Fußball guckt.

Wie viel Spiele guckst du in der Woche?
Zehn. Das ist schon echt happig geworden. In der Hochphase der Bundesliga versucht man ja auch, jedes Bundesligaspiel irgendwie zu gucken. Und dann kommt da noch mit der Champions League einiges zusammen. Aber wenn man so viel Fußball guckt, sieht man tatsächlich irgendwann Vieles intuitiver, als wenn man jede Woche nur ein Spiel schaut.

Wird man davon nicht völlig Banane im Schädel?
Hehe. Nein, es macht ja Spaß. Ich würde es nicht machen, wenn es mir keinen Spaß machen würde. Das ist genau das, was ich sage: Es gibt immer mehr Leute, denen Fußball extrem wichtig ist und die immer mehr Fußball schauen.

Glaubst du, dass das was ihr macht, jeder Sportjournalist in Deutschland genauso machen könnte?
Er sollte es zumindest können. Nicht jeder Sportjournalist, aber jeder Journalist, der sich nur mit Fußball beschäftigt.

Wie geht ihr denn mit dem Erfolg eurer Seite um?
Wir sind erstmal überrascht, dass wir so schnell so bekannt geworden sind. Wir hätten nicht gedacht, dass sich das so schnell entwickeln könnte. Es ist ja immer noch ein Nebenbeiprojekt von ein paar Studenten und macht dafür ganz schön viel Arbeit. Und natürlich entsteht dadurch auch eine gewisse Verantwortung, weil die Leute jetzt schon erwarten, dass bei den großen Spielen von uns auch was kommt.

Tobias, vielen Dank für das Gespräch.

Mein EM-Tagebuch (VI) – Mario Gomez: Verhasster Goalgetter

Mario Gomez feiert sein Tor gegen Portugal (nachgestellte Szene).

Das war doch insgesamt ein gelungener Auftakt gestern, wage ich es mal, mich über den gestrigen 1-0-Sieg über Portugal zu freuen. Matchwinner dieses Spiels war Mario Gomez, der seinen Abend ganz unter das Motto “I’m gonna score like it was 1980″ gestellt hatte. Mit wenig Aufwand schaffte er es trotzdem, das Tor des Tages zu erzielen; und eines seiner wichtigsten Länderspieltore. Früher hätte man in Deutschland einem solchen Stürmer einen Thron gebaut und “Kopfballungeheuer” draufgeschrieben. Heute hingegen muss es bitte schön ein mitspielender Stürmer á la Miro Klose sein, dem übrigens genau dieses Noch-einmal-querlegen vor gar nicht allzu langer Zeit als fatale Abschlussschwäche ausgelegt wurde. So steht Gomez trotz des Siegtreffers fast schon am Pranger. Ich habe mal ein paar Reaktionen auf Gomez’ Leistung auf Storify gesammelt. Bitte schön:

  1. henningtillmann
    Ich fand übrigens, dass Gomez eher schlecht war. Tor war mehr Glück als Können. Müller ebenfalls ein Totalausfall, Schweini schlecht.

    Sun, Jun 10 2012 07:18:49
  2. Zum Hauptkritiker schwang sich ARD-Experte Mehmet Scholl auf, dieser Satz von ihm wurde mehrfach “retweetet”.
  3. tiborschober
    Scholl zu Gomez: ” Ich hatte das Gefühl im Spiel er hätte sich wundgelegen, und man müsste ihn wenden”.

    Sat, Jun 09 2012 18:11:23
  4. Viele Twitterer sprangen auf den von Scholl gefahrenen Zug auf und schlossen sich dessen harscher Kritik an. Auch Bayernblogger Paule, mit der etwas kryptischen Ergänzung, dass es hier auch um was Persönliches zwischen Scholl und Gomez ginge.
  5. breitnigge
    Ad1: Die Form der Kritik ist was zw. Scholl Gomez direkt.
    Ad2: Nur – berechtigte – Kritik bringt einen weiter.
    Ad3: Scholl hat imho Recht.

    Sat, Jun 09 2012 18:01:32
  6. Favorit im Sturm bleibt bei den Fans Miroslav Klose, der gegen Portugal in den letzten zehn Minuten kam und in dieser Zeit ein, zweimal seine immense Durchsetzungsstärke andeuten konnte. In eine torgefährliche Situation kam er freilich nicht mehr.
  7. stik89
    Hallo Jogi, dieser Gomez hat ein schönes Tor gemacht, aber gegen die Käsköppe sollte bitte der ewige Miroslav ran. @Bundesschal #dfb #em

    Sat, Jun 09 2012 18:31:00
  8. peterle1964
    Gomez kann kein Fußball spielen, dabei bleibe ich auch. Klose ist der bessere Stürmer! Und bringt mal Reus und Götze. Die sind heiß!

    Sun, Jun 10 2012 04:46:52
  9. Besonders fragwürdig wurde die Kritik an Gomez, als auch noch der Punkt aufgebracht wurde, dass die Flanke ja abgefälscht war, sonst hätte Gomez sie nie so perfekt auf den Kopf serviert bekommen. Als ob 1. Gomez was dafür könnte und 2. es nicht evtl. sogar noch schwieriger ist, eine abgefälschte Flanke so perfekt zu erwischen. An diesem Punkt schwappte das Ganze endgültig ins Irrationale.
  10. _ggg_
    Dass diese eine Flanke so gut bei Mario Gomez ankam, lag insbesondere daran, dass sie abgefälscht war!!

    Sun, Jun 10 2012 03:22:51
  11. Irgendwie hängt Gomez also weiterhin der Ruf nach, ein Chancentod zu sein. Obwohl er eine überragende Torquote aufzuweisen hat und auch gegen Portugal letztlich aus ganz wenig das Maximum rausgeholt hat.
  12. OptaPaolo
    44 – Mario Gomez has netted 44 goals in 59 games for club and country this season in all competitions. Sniper.

    Sat, Jun 09 2012 17:48:48
  13. Dennoch schenken ihm die Fans kein Vertrauen.
  14. Michael_Weber80
    Gomez trifft- Jetzt bekommt er die Gelegenheit, im Finale wieder mal zu versagen und beste Gelegenheiten zu versieben. Dahin der Titel.

    Sun, Jun 10 2012 05:35:19
  15. Natürlich bleibt es, wie es ist: Gomez ist im Vergleich zu Klose der etwas altmodischere Spieler. Aber ich neige dazu, mich dieser Meinung anzuschließen.
  16. LLcurly
    Wird immer noch über Gomez diskutiert? wer trifft hat recht!

    Sun, Jun 10 2012 07:19:17
  17. Und so lange Gomez liefert, gibt es keinen Grund ihn auszutauschen. Und eines hat er mit seiner Performance gestern auch aufgezeigt: Man darf ihn niemals abschreiben. Es gab mal Zeiten, in denen genau das sogar als eine besondere Stürmerqualität galt.
  18. Mingablog
    Zur Erinnerung: Früher wurden Stürmer ehrfurchtsvoll “Phantom” genannt, die man 90 Minuten nicht sah und die dann einmal zuschlugen. #Gomez

    Sun, Jun 10 2012 04:23:50
  19. Sicher ließe sich so endlos über Gomez weiterdiskutieren. Aber vielleicht ist es auch besser, es mit Katharina Borchert zu halten. DAS scheint mir nämlich auch ein großes Problem zu sein.
  20. lyssaslounge
    Ok, stop talking about replacing #Gomez, the one thing that really needs to be replaced, badly, is the shitty flower logo of the #EM2012

    Sat, Jun 09 2012 16:50:15

Mein EM-Tagebuch (V): Kann losgehen jetzt

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