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Mein erstes Mal: Re-Publica 2013 #rp13

Bis jetzt ist sie immer mehr oder weniger an mir vorbeigezogen. Im nächsten Jahr will und werde ich dann bei der siebten Auflage endlich mal dabei sein: Bei der größten… Ja, was eigentlich? Blogger-Konferenz, Nerd-Versammlung, Laber-Runde, Internet-Klassentreffen des Jahres? Man kann die Re-Publica nennen wie man will. Auf jeden Fall soll es ja ein Riesenspaß sein und ich werde ihn mir geben. Ich freue mich schon drauf. Vom 6.-8. Mai in Berlin.

RP13

Mein EM-Tagebuch (XIII) – Spielen wie ein 20-Jähriger: Doping im Fußball lohnt sich doch (IV mit Daniel Drepper)

Dopinggerüchte gehören im Fußball mittlerweile dazu. Bei dieser Euro rankten sie sich um die Ukraine. Im ersten Spiel hatte vor allem der furios aufspielende Schewtschenko die Fachwelt verblüfft. Nach dem Spiel fiel von ihm der verräterische Satz, er fühle sich wie ein 20-Jähriger. Nun wissen wir ja, dass der Jungbrunnen im Sport längst erfunden ist. Es ist alles nur eine Frage der Mittel. Kein Wunder also, dass der Argwohn einiger Journalisten geweckt war. Ins Bild passte da eine mysteriöse Welle von Darmerkrankungen, die mehrere Spieler der Ukraine vor dem Turnier erfasst hatte. Sie deutet womöglich auf den Missbrauch eines Medikaments zur Regenerationsförderung hin; der Mannschaftsarzt der Ukraine war mit einem ähnlichen Fall schon mal aufgefallen. Letztlich blieb es bislang bei Andeutungen und Mutmaßungen, wie so oft im Fußball.

Ein Blog als Rechercheinstrument
Damit sind wir bei Daniel Drepper angelangt. Der Sportjournalist aus Mainz hat vor einiger Zeit das Blog “Fussballdoping.de” gestartet. Daniel ist Mitarbeiter der WAZ-Rechercheredaktion, die sein Blog unterstützt. Es ist ein dickes Brett, das er da bohren will. Denn bislang scheint es, als wäre der Fußball von einer gut imprägnierten Schutzschicht umgeben, an der alle Dopinggerüchte und -anschuldigungen abperlen wie Regentropfen an der Frisur von Christiano Ronaldo. Daniels Hoffnung ist nun, dass sein Blog zur Anlaufstelle für all jene wird, die sich zu dem Thema äußern wollen: Kollegen, Wissenschaftler, aber natürlich hofft er auch auf Insider aus dem Betrieb, ohne deren Hinweise es letztlich nicht gehen wird. Großes Vorbild ist Jens Weinreich, dessen Blog sich zur wichtigsten sportkritischen Plattform in Deutschland entwickelt hat. Dennoch ist es journalistisches Neuland, auf das sich Daniel wagt: Ein öffentliches Blog als Instrument zur investigativen Recherche klingt erst mal wie ein Widerspruch. Daniel glaubt aber an seine Idee: “Es ist ein Langzeitprojekt. Vielleicht dauert es zwei Jahre, vielleicht vier, bis die ersten Durchbrüche gelingen. Wir wollen einfach zeigen, dass wir da jetzt dran bleiben.” Ihm ist es wichtig, überhaupt erst mal eine Diskussionsplattform für das Thema zu schaffen.

Von Bern über Turin nach Nordkorea

Denn dass es ein Thema ist, steht außer Frage. Das geht schon los beim Wunder von Bern, das höchstwahrscheinlich weniger den Schraubstollen von Adi Dassler als den Spritzen des Mannschaftsarztes zu verdanken war. Das geht weiter mit Sprüchen von Peter Neururer über den Einsatz von Captagon in den 80ern (“Die Spieler waren verrückt danach”). Neururer hat das schnell wieder dementiert, aber “ein Dutzend Leute haben es nach ihm bestätigt. Wie viel will man noch?”, sagt Daniel Drepper, der die Berichte von damals für seine Recherchen wieder rausgekramt hat. In den 90ern landet man dann bei Juventus Turin, die in mannschaftlicher Geschlossenheit Epo nahmen. Der Fall ist gerichtsfest. Einer der jüngsten Fälle war schließlich das Doping bei der Frauennationalmannschaft von Nordkorea zur WM 2011, für das
eine dem Metier angemessen bescheuerte Erklärung geliefert wurde, in der ein Blitzschlag und eine Moschuskur eine Rolle spielten.
Und auch um das derzeit erfolgreichste Nationalteam der Welt gibt es Dopinggerüchte. Angeblich hätten die spanischen Spieler Kontakte zum Dopingarzt Eufemanio Fuentes gehabt. Einmal mehr: Nur vage Andeutungen, für die sich in den Fuentes-Akten nach dem Kenntnisstand von Daniel Drepper keine Beweise finden lassen.

Jeder Spieler hat Anreize zu dopen

Wie verhält es sich nun mit einem Turnier wie der Euro? Auf der einen Seite sagt Daniel Drepper: “Die Kontrollen sind für Fußballverhältnisse sehr fortschrittlich.” Auf der anderen Seite sind gerade bei einem großen Turnier die Dopinganreize hoch. Nicht nur für ganze Mannschaften, sondern auch für jeden einzelnen Spieler. Die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Turniere sind die ganz große Bühne, auf der man sich zeigen kann. Hier legen die Spieler die Grundlagen für den nächsten lukrativen Vertrag. Ein junger Spieler, der hier auf sich aufmerksam machen kann, spielt danach vielleicht in einer der großen Ligen. Auch Werbe- und Ausrüsterverträge spielen sicher eine Rolle. “Der finanzielle Druck ist im Fußball sehr viel höher als in anderen Sportarten”, sagt Daniel Drepper. Da mit Doping die entscheidenden Prozente rauszuholen, wäre naheliegend. Des weiteren sind die (konditionellen) Anforderungen eines Turniers hoch, gerade nach einer ohnehin langen Saison; ein harter Trainings- und Wettkampfrhythmus, der seinen Tribut fordert. Das geht in der Grauzone der Schmerzmittel los, die Fußballer inzwischen einzunehmen scheinen wie andere Leute Multivitamintabletten. Über diese gerade noch legalen Praktiken hinaus ist natürlich alles denkbar, was die gut sortierte Dopingapotheke so her gibt.
Wer das Turnier in Polen und der Ukraine aufmerksam verfolgt, wird nicht nur die ukrainischen Salate merkwürdig finden. Man kommt letztlich auch nicht drum herum zu fragen, unter welchen Umständen sich etwa ein Bastian Schweinsteiger derzeit von Spiel zu Spiel schleppt. Wie ein 20-Jähriger sieht der jedenfalls zur Zeit nicht aus. Vielleicht sollte er mal “Scheva” um Rat fragen.

Wer mehr Interesse an dem Thema hat, kann sich hier das Interview anhören, dass ich vor der Euro via Skype mit Daniel geführt habe.

Mein EM-Tagebuch (VII) – Interview mit Tobias Escher von Spielverlagerung.de

Es ist eine der erstaunlichsten Blog-Karrieren in Deutschland. Erst vor einem Jahr, im Juni 2011, starteten sechs Fußballverrückte das Taktikblog “Spielverlagerung”, angelehnt an das große Vorbild aus England, Zonal Marking von Michael Cox. Nun, ein Jahr später, gehört Spielverlagerung zu den bekanntesten Fußballblogs in Deutschland, ist auch auf Eurosport zu lesen, wird im ZDF einer staunenden Katrin Müller-Hohenstein vorgeführt und ist für den Grimme Online-Award nominiert. Ich hatte ja das Euro-Sonderheft der Blogger schon gewürdigt, nun will ich euch das Blog selbst etwas ausführlicher vorstellen. Da ich über den Grimme Online-Award demnächst hier und an anderer Stelle mehr berichten werde, habe ich mich mit Tobias Escher, einem der Gründer von Spielverlagerung, ausführlich unterhalten. Im Interview erzählt er, wie er zum Taktikblogger wurde, was er von den Fußballkommentatoren im Fernsehen hält und wie viele Fußballspiele er pro Woche guckt. Das Interview entstand kurz nach dem Champions League-Finale und enthält dementsprechend keine aktuellen Fragen zur Euro. Und jetzt viel Spaß beim Lesen.

Sportstudent Tobias Escher (24) ist einer der Köpfe von Spielverlagerung.de Foto: TE

Hallo Tobias, erzähl doch mal, was bei Dir dazu geführt, dass Du dich intensiv für Fußball-Taktik interessiert hast?
Wie bei vielen in Deutschland, die sich dafür interessieren, hat es mit Christoph Biermann angefangen, der einige Bücher zu dem Thema veröffentlicht hat. Dazu kam Jürgen Klopp, der als Experte beim ZDF während der WM 2006 erstmals Fußballtaktisches im Fernsehen analysiert hat. Und dann habe ich beim Fußballgucken immer mehr drauf geachtet. Richtig los ging es dann 2010 mit dem Buch von Jonathan Wilson, “Revolution auf dem Rasen”, und mit Zonal Marking, dem Blog von Michael Cox. Das wollte ich dann unbedingt auf Deutsch anbieten. Zeitgleich haben andere Leute mit ähnlichen Blogs gestartet. Schließlich haben wir überlegt, dass es doch gut wäre, das alles auf einer Seite zu bündeln. So kam es zu Spielverlagerung.de.

Warum boomt die Taktik-Analyse im Internet so?
Ich glaube, es gibt einen kleinen Teil von Fußballfans, die sich für das Thema wirklich interessieren, die sehr viel Fußball gucken, denen die Fußballberichterstattung im Mainstream aber zu seicht ist. Die wollen tiefer in die Materie rein. Und das können sie auf unserer Seite. Fußball wird immer wichtiger, deshalb wird das Thema Taktik auch immer wichtiger.

Sicher spielt auch die immer einfachere Verfügbarkeit von Daten und Statistiken eine Rolle, oder?
Natürlich, das trägt dazu bei. Die Leute hören und sehen immer mehr Daten im Fernsehen und fragen sich dann, wie man die interpretieren kann. Manchmal steht ja zum Beispiel oben in der Ecke nur “Ballbesitz”, aber es wird nichts dazu gesagt. Wir versuchen ja auch immer Zahlen zu benutzen so gut es geht.

Wenn ein Fußballkommentator so eine Zahl wie Ballbesitz benutzt, leitet er daraus oft automatisch ab: Mehr Ballbesitz gleich die bessere, die dominantere Mannschaft. Ärgert dich das oberflächliche Niveau der Berichterstattung oder hörst du dann einfach weg?
Das ärgert mich nicht so sehr. In dem Sinne finde ich Vieles auch nicht schlecht. TV-Kommentatoren machen es halt für ein größeres Publikum. Ich glaube schon, dass viele Kommentatoren das Wissen über Taktik haben, es aber nicht einsetzen. Ich weiß auch von vielen Kommentatoren, dass die unser Blog lesen und das auch alles verstehen. Es ist nicht so, dass wir da irgendwie einen großen Vorsprung haben. Dadurch, dass wir nur ein gewisses Nischenpublikum ansprechen, können wir natürlich sehr viel mehr ins Detail gehen.

Glaubst du also, dass eure Form der Berichterstattung für ein normales Fernsehpublikum oder den Zeitungsleser nicht interessant wäre, dass er dann abschalten würde oder den Artikel nicht lesen würde?
Jein. Einerseits ja, natürlich, wenn man anfängt, wie wir über polyvalente Dreiecksbildung der Mittelfeldspieler zu sprechen. Andererseits würde ich mir gerade in der Zeitung mehr wünschen als den normalen Spielbericht. Nimm zum Beispiel das Champions-League-Finale: Da braucht eigentlich niemand mehr eine Zusammenfassung des Spiels, weil jeder, der sich dafür interessiert, es auch gesehen hat. Da würde ich mir mehr Analyse wünschen. Das muss ja gar nicht so tiefgehend sein. Wenn ich für ein Medium wie die 11-Freunde schreibe, habe ich auch ein rigoroses 3000-Zeichenlimit und bekomme trotzdem eine vernünftige Analyse hin.

Hast du ein Beispiel, wie das Aussehen könnte?
Beim Champions-League-Finale wurde zum Beispiel sehr wenig darüber gesprochen, was genau zu der Niederlage der Bayern geführt hat. Man hätte zum Beispiel mal genau den Eckball, der zum Gegentor geführt hat, analysieren können. Das hat keiner der beiden übertragenden Fernsehsender gemacht. Da waren aber einige taktische Fehler drin, die man dann hätte näher  beleuchten können.

Wenn man über Fußball redet, ist der Stammtisch nicht weit. Da wird dann über “fehlenden Biss” geredet oder, “dass die Einstellung nicht gestimmt hätte”. Reicht dir das manchmal als Erklärung auch aus oder ist es eben genau das nicht?
Ich finde das insofern schwierig, weil das im Gegensatz zu Taktik meist nicht nachprüfbar ist. Bei der Taktikanalyse kannst du eine Szene genau beobachten oder eine Statistik nehmen, die dieses oder jenes aussagt. Das ist auch nicht immer objektiv, aber es ist zumindest intersubjektiv. Wenn ich sage, “Die haben einen schlechten Tag gehabt”, kannst du das nicht wirklich überprüfen. Ich finde solche Aussagen auch interessant, wenn man es wirklich überprüfen kann. Bei den Bayern gab es nach dem Finale zum Beispiel die Aussage, dass niemand Elfmeter schießen wollte. Das ist dann schon ein klares Zeichen, dass es auch psychisch nicht gestimmt hat. Aber grundsätzlich sage ich, dass man sich auf das konzentrieren sollte, was man wirklich sieht.

Gehören Kommentatoren-Sprüche wie, “Die müssen jetzt mehr beißen, Gras fressen, etc.” für dich zum Sport dazu oder sagst du: “Nein! Das hat der Sportjournalismus nicht mehr nötig, wir haben die Möglichkeit, den Sport anders zu analysieren.”?
Solche Sprüche braucht es eigentlich nicht mehr. Aber die sind natürlich sehr mit unserem Bild von Fußball verbunden. Theoretisch könnte man sehr viel mehr analytisch machen und die meisten dieser Plattitüden rausstreichen. Mein Lieblingsspruch ist “Die Laufen zu wenig, da ist zu wenig Bewegung im Spiel”. Das deckt sich, behaupte ich, in zwei Drittel der Fälle nicht mit der Statistik der gelaufenen Kilometer. Und da würde ich mir wünschen, dass man erst mal auf die Statistik guckt, anstatt einfach so einen Satz rauszuhauen.

Ist eure Art der Analyse auch erst durch Trainer wie Tuchel, Klopp, Guardiola möglich geworden, die Fußballtaktik ganz anders als die Generation der Udo Latteks angehen?
Es macht die Arbeit zumindest einfacher. Gerade Klopp und Guardiola sind sehr gute Beispiele, weil die sehr detailreich arbeiten. Da kann man davon ausgehen, dass das, was man auf dem Platz sieht, in 90 Prozent der Fälle kein Zufall ist, weil die sich wirklich mit Geschichten beschäftigen wie: Wie muss der eigene Außenverteidiger in Relation zum Stürmer stehen? Vor 20 Jahren hatte man noch Trainer, die vor dem Spiel gar keine Taktikbesprechung gemacht haben.

Viele Leute stellen sich Fußball immer noch nach dem Beckenbauerschen Motto “Geht’s raus und spielt Fußball” vor. Ist Fußball so einfach?
Nur auf den ersten Blick kommt das so rüber, weil die Regeln von Fußball so einfach sind. Außer der Abseitsregel gibt es eigentlich keine komplizierte Regel im Fußball. Aber rein logisch betrachtet, ist das ganz anders. Bei keiner anderen Mannschaftssportart kann man sich so frei im Raum bewegen wie beim Fußball. American Football ist im Grunde nichts anderes als eine sich endlos wiederholende Standardsituation, beim Handball ist das Feld viel kleiner. Dadurch sind diese Sportarten sehr viel abgesteckter als Fußball, bei dem es unendlich viele Variationsmöglichkeiten auf dem Platz gibt. Deshalb ist es eigentlich ein ultrakomplexer Sport.

Was qualifiziert dann ausgerechnet ein paar Studenten ohne Profi- oder Trainererfahrung dazu, diesen Sport erklären zu können?
Naja, vieles ist ja einfach zu beobachten, zum Beispiel Abstände von Abwehrreihen. Und da muss man sich einfach viel Erfahrung holen, indem man viel Fußball guckt.

Wie viel Spiele guckst du in der Woche?
Zehn. Das ist schon echt happig geworden. In der Hochphase der Bundesliga versucht man ja auch, jedes Bundesligaspiel irgendwie zu gucken. Und dann kommt da noch mit der Champions League einiges zusammen. Aber wenn man so viel Fußball guckt, sieht man tatsächlich irgendwann Vieles intuitiver, als wenn man jede Woche nur ein Spiel schaut.

Wird man davon nicht völlig Banane im Schädel?
Hehe. Nein, es macht ja Spaß. Ich würde es nicht machen, wenn es mir keinen Spaß machen würde. Das ist genau das, was ich sage: Es gibt immer mehr Leute, denen Fußball extrem wichtig ist und die immer mehr Fußball schauen.

Glaubst du, dass das was ihr macht, jeder Sportjournalist in Deutschland genauso machen könnte?
Er sollte es zumindest können. Nicht jeder Sportjournalist, aber jeder Journalist, der sich nur mit Fußball beschäftigt.

Wie geht ihr denn mit dem Erfolg eurer Seite um?
Wir sind erstmal überrascht, dass wir so schnell so bekannt geworden sind. Wir hätten nicht gedacht, dass sich das so schnell entwickeln könnte. Es ist ja immer noch ein Nebenbeiprojekt von ein paar Studenten und macht dafür ganz schön viel Arbeit. Und natürlich entsteht dadurch auch eine gewisse Verantwortung, weil die Leute jetzt schon erwarten, dass bei den großen Spielen von uns auch was kommt.

Tobias, vielen Dank für das Gespräch.

Take 56

Dies ist mein neues Blog: Take 56. Die 56 steht einfach für meinen Geburtstag (den 5.6., klar, oder?). Das Take ist die Entlehnung aus der Filmsprache, in der Take Einstellung bedeutet. Ich habe diesen Titel gewählt, weil ich im Moment viel mit Videos zu tun habe, weil ich Filme mag und weil ich es kurz und prägnant fand. Viel Spaß bei euren zukünftigen Besuchen.